Unser Kameraset für den Urlaub 2


Bald starten wir zu unserer Great Bear Rainforest Tour 2016, und wir freuen uns schon unbändig darauf! In diesem Beitrag zeige ich Euch, welches Kameraset für den Urlaub in Kanada wir gewählt haben. Im Rahmen unserer Berichte von dieser Tour werdet Ihr viele Fotos und Videos sehen, die wir damit machen. Möglicherweise hilft Euch das ein wenig bei der Entscheidungsfindung, was für Euch die passende technische Ausstattung ist.

Kameraset für den Urlaub - Travel Elk

In meinem Beitrag „Die richtige Kamera für den Kanada-Urlaub“ erzähle ich davon, wie es uns mit unserem recht schlichten Equipment zwischen Profi-Fotografen ging. An dieser Stelle möchte ich Euch unser Kameraset für den Urlaub in Kanada näher vorstellen. So könnt Ihr einen Eindruck davon bekommen, welche Bilder und Videos Amateur-Fotografen wie wir mit diesem Equipment machen – und warum wir genau diese Ausstattung gewählt haben.

Allem voran spielt in meinen Augen der Preis für so eine Ausrüstung eine große Rolle. Als Normalverdiener können wir schlichtweg keine zigtausend Euro für eine Kamera oder Objektive ausgeben – und eigentlich wollen wir das auch gar nicht. Mein persönlicher Anspruch an Fotos und Videos unserer Reisen ist einfach, die Erlebnisse und Momente, die Schönheit, die uns umgibt, ein Stück weit festzuhalten – und mit Euch zu teilen. Ich möchte Euch realistische Bilder mitbringen, so, wie wir die Dinge sehen und so, wie sie jede/r von Euch auch selbst machen kann! Natürlich finde ich die Profi-Aufnahmen im Netz auch wunderschön, aber wir sind wie die Meisten von Euch nunmal eben keine Profi-Fotografen, sondern Reisende, die den Moment in einem Bild ausdrücken möchten.

Was werden wir also dabei haben? Unser recht überschaubares – und erschwingliches – Kameraset für den Urlaub sieht so aus:

Kameraset für den Urlaub - Travel Elk

Woraus besteht unser Set nun im Einzelnen?

Kameraset für den Urlaub - Travel Elk

Das ist schnell aufgezählt:

  • Canon EOS 1100 D mit 3 Objektiven – dem Standard EFS 18-55 mm sowie einem Tele EFS 75-300 und einem recht einfachen Weitwinkel
  • Verschiedene Filterlinsen, um Reflektionen etc. zu mindern
  • ein Streulicht-Aufsatz
  • Ein iPhone 5 S
  • Eine Panasonic 4 K Videokamera, die wir uns für diese Reise zusätzlich gegönnt haben
  • ein externes Blitzgerät für Innenaufnahmen
  • 3 Stative – ein Dreibein und 2 Einbeiner, je eins für Foto- und Videokamera
  • Stapelweise Akkus und viele, viele Speicherkarten
  • eine externe Festplatte, um die Bilder und Videos unterwegs zu sichern

Insgesamt sehr übersichtlich, oder? Vor allem ist all das in unserem kleinen Kamera-Rucksack unterzubringen, was ich persönlich als großen Vorteil empfinde. Ich habe schlichtweg keine Lust, bepackt wie ein Waldesel durch die Gegend zu laufen und mich halbtot zu schleppen am Equipment! Zudem nehme ich die Kameraausrüstung immer als Handgepäck mit, weil ich keine unliebsamen Überraschungen erleben möchte, wenn ich nach der Ankunft meinen Koffer öffne.

Zum Thema Stativ möchte ich Euch den Hinweis an die Hand geben, dass Ihr wahrscheinlich mit den ganz einfachen und billigen Ausführungen nicht allzuviel Freude haben werdet. Sie sind meist sehr schwer und haben nur eine einfache Kameraplatte. Ich empfehle Euch, lieber ein Stativ mit Kugelkopf zu wählen, so seid Ihr flexibler, wenn Ihr das Stativ aufstellt, vor allem bei unebenem Untergrund. Mir hat es das Fotografieren auf jeden Fall deutlich erleichtert, ein paar Euro mehr in ein solches Kugelkopf-Stativ zu investieren.

Bei unseren letzten Reisen hatten wir das gleiche Equipment dabei wie dieses Mal, abgesehen von der Videokamera. Und offen gesagt bin ich persönlich sehr zufrieden mit der Ausbeute an Bildern. Klar, mehr geht immer, aber letztendlich bringt mir die beste und teuerste Ausrüstung nichts, wenn ich damit nicht richtig umgehen kann. Ich bin schon froh, über den „Dummie-Modus“, (wie eine der Fotografinnen, die auf unserer letzten Tour dabei war, die Automatik-Einstellungen so hübsch nannte) hinaus zu sein! Und selbst mit diesen vorgegebenen Einstellungen kann man schöne Bilder machen.

Also macht Euch nicht verrückt, wenn Eure Bilder mit denen von Fotografen wie einem Paul Zizka oder John E. Marriott mithalten können, das müssen sie nämlich gar nicht! Schaut Euch verschiedene Kameramodelle an, probiert sie in einem Geschäft aus, dann bekommt Ihr am ehesten ein Gefühl dafür, was nicht nur preislich, sondern auch vom Handling her zu Euch passt. Schließlich fahrt Ihr ja nicht in Urlaub, um Profifotograf zu werden, sondern um es zu genießen, oder? Glaubt mir, Eure Bilder werden schön, denn es sind Eure Bilder, die Ihr gemacht habt, und die Erinnerungen, die sie festhalten, kann Euch niemand mehr nehmen!


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2 Gedanken zu “Unser Kameraset für den Urlaub