Split – Schönheit an der Adria 1


Der nächste Hafen auf unserer Kreuzfahrt war Split, die „inoffizielle Hauptstadt“ Dalmatiens an der Adria.

Schon um 6 Uhr morgens weckten uns die ersten Sonnenstrahlen, was uns Gelegenheit gab, vom  Balkon aus beim Einlaufen in den Hafen zuzuschauen. Der Tag versprach sonnig und warm zu werden. Da der Hafen direkt am Rande der Innenstadt liegt, machten wir uns nach dem Frühstück zu Fuß auf den Weg. Nach einem kurzen Spaziergang hatten wir die Altstadt erreicht. Es ist noch viel von dem alten Diokletians-Palast erhalten, der das Herz von Split bildet. Alte Gemäuer und enge Gassen prägen das Stadtbild von Split, zwischendurch hatten wir ein wenig das Gefühl, uns auf einer Zeitreise zu befinden.

          Kirche Split                     Split Impressionen

Viele der alten Häuserfronten bestehen noch aus Felsblöcken und behauenen Steinquadern. Spiegelnde Glasbauten und modern durchgestylte Bürogebäude sucht man im alten Palastbereich vergeblich.

           Split Impression                      Split Impression

So bringen die Einwohner selbst Farbe in ihre Umgebung und zeigen dem Besucher, dass er sich nicht in einem Museum, sondern in einem noch immer sehr lebendigen Stadtteil befindet.

Split Impressionen

Split Maler

Während es auf den Plätzen vor Menschen nur so wimmelte, waren die vielen kleinen, verschachtelten Gassen teilweise sehr still, dort konnten wir immer wieder Ruhe finden. In kleinen Durchgängen versteckten sich hübsche Nischen, die als Cafés oder auch einfach nur als Ruheplätze für die Bewohner genutzt wurden.

       Split Impression                     Split Impression

Wenn man durch das nördlich gelegene „Goldene Tor“ der alten Palastanlage schreitet, steht man vor der Statue des Bischofs Grgur Ninski (Gregor von Ninski). Der Zeh dieser 10 Meter hohen Statue ist blank poliert von vielen Händen, da das Berühren Glück bringen soll. Wendet man der Statue wieder den Rücken und den Blick der Stadtmauer zu, so sieht man noch viele der Verzierungen und steinernen Dekorationselemente, die in diese Mauern eingearbeitet wurden.

Split - Gregor von Nin

Split - Mauerverzierungen

Auf dem Rückweg zur Uferpromenade hörten wir Gesang, der aus dem Vestibül erklang. Als wir hineingingen, stand dort drinnen ein Männerchor und sang inmitten der Besucher ein Lied.

Chor im Vestibül von Split

Ein schöner Abschluss für diesen Tag an einem Ort, der uns für einige Zeit in frühere Epochen zurückversetzt hat. Mehr Informationen über Split findet Ihr hier auf der offziellen Webseite der Stadt. Es gibt viel zu sehen in Split, und wenn man sich darauf einlässt, kann man den Geist der Vergangenheit spüren, wie er durch die Gassen weht.

 

Zum Anfang dieser Reise                                                                                    Weiterlesen

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